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21Apr/100

Neue Zielgruppe im Visier – Google entdeckt die Radfahrer

Bisher wurden Radwege in mehr als 150 Städten der USA erfasst.

Die meisten der bisher verfügbaren Routenplaner im Internet beschränken sich auf Empfehlungen für Autofahrer und Fußgänger. Dabei haben Fahrradfahrer ganz andere Bedürfnisse als die motorisierten Verkehrsteilnehmer und können mit einer Streckenführung über die Autobahn nicht viel anfangen.

Der Routenplaner von Google hat jetzt auch ein Herz für Radfahrer: Neben den Optionen für Autofahrer und Fußgänger wird nun auch die günstigste Radstrecke zwischen zwei Orten berechnet - zunächst allerdings nur in den USA.

Routen ohne große Steigungen

Die Datenbank sucht Routen ohne große Steigungen und abseits stark befahrener Straßen aus - in New York etwa durch den Central Park. Dafür wurden Radwege in mehr als 150 Städten der USA erfasst.

Das Kartenservice Google Maps besteht aus elektronischen Land- und Straßenkarten, die beliebig her- und weggezoomt werden können. Verifizierte Partnerunternehmen wie etwa Gastronomen ergänzen die Karten mit ihren persönlichen Informationen, daneben gebe es bereits ein integriertes Branchenverzeichnis.

Interaktive Anwendung

Darüber hinaus seien auch alle Internet-Nutzer dazu aufgerufen, die Landkarten mit ihren Botschaften zu füttern.

Sie können etwa Hoteltipps, Fotos von Sehenswürdigkeiten, aber auch Videos, die beispielsweise auf YouTube zu finden sind, mit bestimmten Orten verknüpfen.

Radroutenplaner für Wien und NÖ

Eine ähnliche Anwendung ist für den Raum Wien und Niederösterreich bereits verfügbar: Der Online-Routenplaner AnachB.at bietet die Möglichkeit, einerseits nach Radwegen zu suchen, andererseits auch nach einer Kombination aus Rad- und Bahnstrecken.

Quelle: ORF.at

Unser Fazit: Nach dem Ausweiten des Routenplaners innerhalb von Google Maps auf öffentliche Verkehrsmittel ist dies der nächste logische Schritt und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis dieser Dienst auch in Europa und Österreich flächendeckend zur Verfügung steht.

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