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18Jan/100

Facebook testet Gebührensystem und soll kostenpflichtig werden

Es geistert schon seit längerem ein Gerücht durchs Internet: Facebook könnte künftig zum Teil kostenpflichtig werden und würde auch eine größere Unabhängigkeit von Werbeeinnahmen erzielt.

Dabei sollen allerdings nicht die Grunddienste auf Facebook mit einer Gebühr versehen werden. Die Profilerstellung und das Hochladen von Fotos und weitere Anwendungen bleiben  für die User kostenlos, so eine Meldung der "Financial Times". Stattdessen würden sogenannte "Credits" ausgegeben, die Nutzer kaufen können. Gegen eine bestimmte Summe Credits können dann virtuelle Anwendungen und Applikationen von Facebook selbst oder damit verknüpften Seiten erworben werden.

Unsere Einschätzung: Wenn Facebook von Grund auf kostenpflichtig wird, dürfte das der Plattform das Genick brechen denn es gibt sicher nicht viele, die bereit sind, dafür wirklich Geld auszugeben, wo doch viele kostenlose Alternativen im Netz zur Verfügung stehen. Mit kostenpflichtigen Zusatzdiensten, die nicht in Zusammenhang mit den normalen Profilaktivitäten in Verbindung stehen, lässt sich sicher eine interessante Alternative zu den Werbeeinnahmen erschließen.

veröffentlicht unter: Social Communities Kommentar schreiben
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